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Gerechtigkeit aus Glauben

15th June 2016

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In diesem Jahr hielt GYC Europe ihr erstes Focus Event ab. Focus ist eine lokale Konferenz und die Idee dahinter ist, an jedem Ort drei Einsätze zu haben. Die Erste heisst „Coming to Christ“, welche aus fünf Workshops besteht. In dieser Artikelserie teilen die Sprecher Auszüge aus ihren Workshops mit uns in Form eines Artikels.—Der Redakteur.

Mit Gott Ins Reine Kommen und Bleiben

Ich hatte die Gelegenheit einen Workshop zu halten mit dem Titel „Getting right and staying right with God“, während des ersten lokalen FOCUS Events in Stupini, Rumänien, dass von GYC Europe veranstaltet wurde. Das Thema des Workshops ist tief verwurzelte in der großen Weite der Gerechtigkeit aus Glauben. Es ist ein großes Thema und uns wurde immer gesagt, es sei das Thema aller Themen: „Ein Interesse wird bestehen, ein Thema jedes andere verschlingen, - Christus, unsere Gerechtigkeit.“ Ellen White, The Ellen G. White 1888 Materials, 767 [eigene Übersetzung]. Christus ist wahrhaft unsere Gerechtigkeit und Glauben an ihn zu haben und ihn allein, wird es uns möglich machen in eine nahe, tiefgreifende und erfahrungsreiche Beziehung mit ihm zu treten. Dieses Thema ist das Schönste, denn es führt uns durch vereinzelte Themen, die letztlich in ein übergreifendes Thema, der Gerechtigkeit aus Glauben, verschmelzen. In unserem Workshop haben wir einige dieser Themen in dieser Reihenfolge behandelt:

  • Gerechtigkeit (was ist das?)
  • Glaube (was ist das?)
  • Vor und nach dem Sündenfall
  • Gottes Wille und Selbstverleugnung
  • Sünde
  • Rechtfertigung und Heiligung aus Glauben
  • Praktisches Wandeln mit Gott

Diese Punkte anzusprechen, half den Teilnehmen zu sehen, wie Gerechtigkeit und Glauben verbunden sind und warum.

Wir fingen mit der Definition von Gerechtigkeit an und wie Glauben da hinein gehört. Gerecht zu sein bedeutet die Reinheit des Lebens zu haben, richtig zu denken und zu fühlen und moralisch richtig zu leben. Viele würden zugeben, dass sie noch nicht an diesem Punkt in ihrem Leben angekommen sind. Gerechtigkeit beginnt nicht mit der Heiligung, sondern damit, dass Gott uns bußfertige Sünder für gerecht erklärt. 2. Korinther 5,21 erläutert, dass Christus, der von keiner Sünde wusste „für uns zur Sündegemacht wurde, damit wir durch ihn zur Gerechtigkeit Gottes würden.“ In Christus als gerecht zu sein, ist nur möglich indem wir glauben, dass Gott uns tatsächlich in Christus als gerecht erklären und bewahren kann. Diesen Glauben finden wir in seinem Wort, der Bibel, die Gottes große Taten für die Menschheit in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mit überwältigenden Beweisen aufzeigt. Aufgrund dieser überzeugenden Beweise schrieb der Apostel Paulus: „So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.“ Römer 10,17. Aber Christus vergibt nicht nur dem Sünder. Er gab uns das Beispiel eines gerechten Lebens, dem wir folgen sollen (1. Petrus 2,21), ein Beispiel dem wir nicht unserer eigenen Kraft nach folgen können, aber in der Kraft Gottes, sowie Philliper 4,13 sagt: „Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.“ Dies zeigt uns, dass wir durch den Glauben einen Charakter wie Christus haben können. Einen Charakter,der gehorsam und dem Willen Gottes untergeordnet ist, so lange wir unsere Augen auf ihn richten.

Später in der Präsentation, sprachen wir darüber was sich wirklich ereignete als Adam am Anfang in Sünde fiel, und dass es Gottes Wunsch ist, dass sich unser Denken erneuert, damit wir verändert werden und wissen was sein Wille für unser Leben ist (Römer 12,2). Auch dies ist nur möglich, wenn wir Glauben daran haben, dass Gott tun kann und will, was er versprochen hat.

Zur Hälfte des Workshops sahen wir, dass Jesus seinen eigenen Willen verleugnete, um dem Willen Gottes zu folgen. Tatsächlich zeigt das folgende Zitat, wie intensiv dieser Kampf war:

Christus wurde aufs äußerste geprüft, er brauchte seine ganze Kraft um den Neigungen zu widerstehen seine Kraft in gefährlichen Situationen zu nutzen, um sich selbst aus der Gefahr zu retten und über die Kraft des Prinzen der Dunkelheit zu triumphieren. Satan zeigte ihm sein Wissen über die Schwachstellen des menschlichen Herzens und brachte seine ganze Kraft auf, um die Schwächen der Menschheit auszunutzen, die Christus angenommen hat, um die Versuchungen derentwegen zu überwinden. – Ellen White, Confrontation, 85 [eigene Übersetzung].

Dennoch können wir beobachten, dass Jesus alle Bereiche überwunden hat in denen auch wir versucht werden, in dem er diesen drei Versuchungen widerstand – der Lust der Augen, der Lust des Fleisches und dem Stolz des Lebens. Wir lesen davon, dass Jesus diese erduldete und widerstand ihnen nach zu geben:

Diese drei führenden Versuchungen mit denen der Mensch befallen ist, wurden erduldet von dem Sohn Gottes. He lehnte es ab dem Feind im Bereich des Appetits, der Leidenschaft und der Liebe zur Welt nachzugeben. – Ellen White, Temperance, 276 [eigene Übersetzung].

Weil Jesus überwunden hat, konnte er uns ein Beispiel hinterlassen, dem wir folgen können:

Und mit der schrecklichen Last der Sünde der Welt auf ihm, widerstand er dem beängstigenden Test im Appetit, in der Liebe zur Welt und in der Liebe der Zurschaustellung, die zur Anmaßung führt. Er erduldete diese Versuchungen und überwand sie zu Gunsten der Menschen. Er erarbeitete ihm einen gerechten Charakter, weil er wusste, dass der Mensch es nicht von sich aus tun konnte. – Ellen White, Signs of the Times, May 27, 1897 [eigene Übersetzung].

Als wir uns dem Ende des Workshops näherten, hatten wir eine klare Vorstellung davon, dass uns vergeben werden kann. Wir können Sünde mit der Kraft Gottes überwinden und sehen, dass ein neues Leben täglich gelebt werden kann.

Die Teilnehmer wurden zu Beginn des Workshops dazu ermutigt ihre Götter niederzuschreiben, denen sie erlaubt haben in ihr Leben zu kommen. (Hosea 13,2 sagt, dass wir Götter in unserem eignen Verständnis schaffen. Psalm 115,4-8 zeigt, dass unsere Götter nicht sprechen, sehen, hören, schmecken, tasten oder gehen können. Die sie schaffen, sind ihnen gleich.) Während nun die Teilnehmer ihre eigenen Götter niederschrieben, hatten sie die Zeit um für einander vor Gott zu beten, damit sie die Kraft bekommen diese Götter zu verlassen und mit Gott im Glauben zu wandeln. Einige hatten als Götter Soziale Netzwerke, Freunde, Partner, Eigenliebe, Musik und vieles mehr genannt. Alle wurden dazu ermutigt dem Götter-schaffen ein Ende zu bereiten und ihr Vertrauen vollkommen Gott zu schenken. Einige kamen nachher zu mir und erzählten mir, dass sie nun ein besseres Verständnis davon hatten, wie sie ihr Vertrauen Gott geben konnten. Ein Bruder kam um mit mir zu beten, während er mir erklärte welche Götter er in seinem Leben hatte. Jetzt sah er, dass er von ihnen lassen konnte und sich an Gott festhalten wollte.

Nur die Liebe Gottes kann dem Menschen die dunklen Seiten des Herzens aufdecken. Diese Lieblingssünden an denen wir festhalten, diese Erlebnisse, die uns fangen und festhalten, können nur durch die Kraft Jesu gebrochen werden.

Alle wurden ermutigt einen praktischen Glauben mit Gott auszuleben, mit dem sie neue Erfahrungen im Gebet, dem persönlichem Studium, dem Teilen ihres Glaubens mit anderen machen können und neue Gewohnheiten fördern, die sie Gott täglich näher bringen.

Es war ein Segen die Gelegenheit zu haben, diesen Workshop mit den Teilnehmern des GYC Europe FOCUS in Stupini zu teilen. Ich hoffe, dass alle, die die kommenden FOCUS Veranstaltungen besuchen werden, „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit“ (Kolosser 1,27) erleben.

Craig Gooden ist der Vorsteher von GYC Europe.