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#Adulting: But I don't want to exercise! (How to fit in an exercise routine)

29th July 2018

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Diese Serie zielt darauf ab, eine große Bandbreite von Themen für die neuesten (und nicht so neuen) Universitätsabsolventen abzudecken, um zu sehen wie Gott uns helfen kann in der angsteinflößende neue Welt des #Erwachsenwerdens zu manövrieren. Der heutige Beitrag ist von Danetta und zeigt uns wie gut Bewegungsgewohnheiten uns helfen können Gott zu ehren. Wir lieben es! (und gehen sogar vielleicht gleich laufen..)

Es war ein langer Tag bei der Arbeit. Deine Kollegen riechen nach Kaffee und jeder hat einen Balanceakt zu bewältigen. Vielleicht sind die Dinge nicht so gelaufen, wie du sie dir vorgestellt hast. Kommt dir das bekannt vor?

Wie auch immer deine Situation genau sein mag, eigentlich willst du nur eine heiße Dusche nehmen und es dir mit einem Snack auf der Couch gemütlich machen. Doch dann erinnerst du dich, dass du dich mit einem Freund zum Laufen verabredet hast. Dir fallen genug Gründe ein, um abzusagen. Doch dein Verantwortungsbewusstsein überzeugt dich dann doch. Du raffst dich auf und holst dein Paar Turnschuhe heraus. Deine Füße gleiten hinein und mit ordentlich gebundenen Schnürsenkeln fühlst du dich plötzlich gewappnet, der Kälte entgegenzutreten. Du triffst dich mit deinem Freund und läufst etwas schneller. Die kalte Luft, der Rhythmus und das Geräusch von Füßen auf dem Asphalt entspannt dich. Der Austausch zwischen Freunden war schon längst überfällig. Der Lauf ist vorbei.

Anstatt ermattet zu sein fühlst du, dass dein Kopf klarer ist und deine Sorgen von zuvor sich…leichter anfühlen.

Ich bin mir sicher, dass sich viele von euch hier wiederfinden. Wir alle verstehen die Vorteile von Bewegung, auf kurze sowie auf lange Zeit betrachtet. Doch trotzdem gehen so viele von uns der Bewegung aus dem Weg. Was hält uns zurück? Wie können wir uns dazu motivieren etwas zu tun, von dem wir wissen, dass es große Vorteile hat? Im Folgenden habe ich einige Prinzipien und Punkte die in diesem Dilemma helfen können.

1. Die Aktivität, die du dir aussuchst, soll dir Spaß machen

Es gibt genug Dinge in unserem Leben zu denen wir uns aufraffen müssen um sie fertigzustellen. Anzufangen Bewegung zu machen sollte nicht eines dieser Dinge sein. Stattdessen sollte es das Gegenstück zur Arbeit sein und ausgleichend wirken. Seien es Spaziergänge in der Natur oder coole Tricks an der Klimmzugstange, such dir etwas aus, dass dir ein Lächeln ins Gesicht bringt.

2. Plane und informiere dich.

Das ist der Teil, in dem du deinen Kopf einschalten musst, um dir selbst und Gott etwas Gutes zu tun. Mit der Ausnahme von denen, die eine ausgeprägte Willensstärke besitzen, braucht der Rest von uns oft eine Menge von Gründen, bevor er etwas tun will. Schreibe dir eine Liste mit Vorteilen, die dich persönlich ansprechen, die Art von Gründen, die dich sagen lassen: “Ja, genau das will ich!” Ich persönlich sehe die Vorteile von Bewegung in kardiovaskulärer Gesundheit, Ästhetik und einer erhöhten Energie in allen anderen Bereichen. (Ich werde oft gefragt, wie ich so viel Energie für alle anderen Dinge aufbringen kann.) Sozial betrachtet wirst du möglicherweise Freunde mit ähnlichen Interessen finden. Nachdem ich einem Gruppenbewegungskurs besucht habe, traf ich einen Fitnessclub-Kollegen mit dem ich mindestens drei Mal in der Woche Bewegung mache. Geistlich gesehen befreit Bewegung meinen Kopf und gibt mir ein besseres Urteilsvermögen. Bewegung hilft uns, uns in Selbstdisziplin und Zeitmanagement zu üben. Das sind Schlüsselaspekte im Leben eines Christen.

Des weiteren sehe ich einen gesunden Körper als ein lebendiges Opfer, das Gott dargebracht wird, um Ihm zu dienen. (Römer 12,1) Bewegung kann auch eine Möglichkeit sein, sich mit Gottes Schöpfung in der Natur zu verbinden und sich mit Ihm zu unterhalten oder sich selbst zu reflektieren.

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Mit den Vorteilen im Auge, suche dir eine Vision und setze dir intelligente Ziele. (Wenn du von "SMART" noch nicht gehört hast, suche es online.) Es könnte folgendermaßen aussehen:

Vision : eine fitte, aktive und gesunde Person zu sein

Ziel : in der Lage sein, 5km nach 1 Monat (ab heute) laufen zu können

Methode : Laufe diese Woche 3x 1 km, nächste Woche 3x 2km, etc.

Tipp - teile deine Ziele in noch kleinerer Meilensteine bzw. Teilziele auf, um die Motivation aufrecht zu erhalten.

3. Wähle deine Methode

Entscheide dich nicht nur für Spaß, sondern frage dich auch, welche Übungen am besten zu deinem Lebensstil passen und mit welchen du am effektivsten deine Ziele erreichst. Ist deine Zeit begrenzt? HIIT (High intensity interval training) könnte für dich die richtige Lösung sein. Bevorzugst du Sportspiele? Dann suche dir ein Team. Vielleicht ist Ausdauer mehr dein Ding. Probiere es mit etwas Laufen, Schwimmen oder Radfahren. Muskelaufbau? Du hast die Wahl: Bodyweight-Workouts oder Fitness-Training. Ist dir das zu intensiv? Walken (zügiges Gehen) ist eine der besten Übungen. Dies ist keine limitierte Liste, aber so viel wie möglich im Freien zu tun, die größten Vorteile:

"Die Bewegung an der frischen Luft wird allen guttun, die sonst sitzende Tätigkeit in einem geschlossenen Raum ausüben. Wer es möglich machen kann, sollte sich solche Erholungspausen gönnen. Es lohnt sich, dafür Zeit und Geld zu investieren, denn wir gewinnen dadurch neue Kräfte und Lebensmut, wir gehen mit neuem Eifer an die Arbeit und werden widerstandsfähig gegen Krankheiten."- {GFH 178.4-5}

Vergiss nicht die Weitsicht, um mit Ausreden umzugehen, die du dir selbst ausdenkst. "Es ist immer so dunkel und regnerisch draußen ..." "Es ist zu teuer, mich für das Fitnessstudio anzumelden..."

Obwohl das Training unter freiem Himmel optimal wäre, sah ich, dass der Wechsel zu dem "nassen und wilden" Wales meine Trainingsziele schwächen würde, wenn meine Methode hauptsächlich Aktivitäten im Freien wäre. Aus diesem Grund entschied ich, mich bei einem Fitnessstudio anzumelden, das nicht gerade allen Schnickschnack hatte, und nur 14€ im Monat kostete.

Mache dir außerdem bewusst, dass du dich nicht auf deine eigene Stärke verlassen musst, um etwas zu erreichen. Schmiede deine Pläne und übergebe sie Gott, damit du sie erreichen kannst. Da Er uns gebeten hat, auf unseren Körper aufzupassen, können wir sicher sein, dass Er uns die Kraft gibt, die wir brauchen, um dies zu tun. Schaue dir dieses Zitat an:

Weihe dich Gott am Morgen! Mach dies zu deinem allerersten Werk. Bete: ‘Herr, nimm mich ganz als dein Eigentum an. Ich lege dir all meine Pläne vor. Gebrauche mich heute in deinem Dienst. Bleibe bei mir, und laß all mein Tun in dir vollbracht sein!’ Das muß jeden Tag geschehen. Weihe dich Gott jeden Morgen für den neuen Tag. Unterbreite ihm alle deine Pläne, und schicke dich drein, ob du sie nun ausführen oder aufgeben sollst, je nachdem, wie es seine Vorsehung erkennen läßt. Auf diese Weise kannst du dein Leben Tag für Tag in Gottes Hände legen. So wird dein Leben dem Leben Christi immer ähnlicher werden.—(GMG, 12.3.)

4. Lege Rechenschaft ab!

Du wirst eher etwas erfüllen, wenn wenn du dafür zur Rechenschaft gezogen wirst. Es ist eine gute Sache, eine verantwortliche Person zu sein, die sich an ihr Wort hält. Es gibt eine Reihe von Dingen, die du in dieser Hinsicht tun kannst:

  • Teile deine Ziele und Methoden mit deinen Freunden und deiner Familie, die dich unterstützen werden.
  • Finde einen Kumpel (oder auch drei!) der ähnliche Ziele hat. Meiner Erfahrung nach strenge ich mich stärker an, einen Lauf oder ein Training bis zum Ende durchzuhalten, wenn ich es mit jemandem gemeinsam mache.
  • Organisiere dir einen persönlichen Trainer
  • Trete einer Online-Community bei. Es ist nicht immer einfach, Gleichgesinnte zu finden, die in deiner Nähe mit deinem Zeitplan übereinstimmen. Der Beitritt zu einer Online-Fitness-Community, in der sich Menschen virtuell gegenseitig unterstützen können, kann wertvoll sein.

5. Erkenne, dass Bewegung eine Form von “Zeit für mich” ist!

Ja, Bewegung gehört zu einer ähnlichen Kategorie wie ein langes heißes Bad zu nehmen und ein Buch zu lesen. Klar fühlst du dich bei einem Film und Fastfood für den Moment besser... bis diese Stimulation des Gehirns mit blinkenden Bildern und fettreichen/ hoch zuckerhaltigen Nahrungsmitteln verblasst und du mit dem “Überfressenheitsgefühl”, einem Mangel an Motivation auch nur irgendetwas zu tun und Schuldgefühlen zurückbleibst. Nein! Nach einem langen Arbeitstag ist das letzte, was du brauchst, dich schlechter zu fühlen.

Ich möchte mit diesem Zitat von Margaret Thatcher abschließen:

"Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Worten. Achte auf deine Worte, denn sie werden zu Taten. Achte auf deine Taten, denn sie werden ... Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Und pass auf deinen Charakter auf, denn er wird dein Schicksal! Was wir denken, zu dem werden wir."

Mache dir Pläne, eine Gewohnheit auszuüben, welche deinen Charakter formen wird. Wenn du eine Routine erreicht hast und du dich zu einer selbstdisziplinierteren, selbstbewussteren, energischeren und gesünderen Version von dir entwickelt hast, denke daran, nicht mehr von dir zu halten, als gut ist. (Denn ich sage kraft der Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass er nicht höher von sich denke, als sich zu denken gebührt, sondern dass er auf Bescheidenheit bedacht sei, wie Gott jedem Einzelnen das Maß des Glaubens zugeteilt hat. Römer 12: 3), sondern liebevoll danach Ausschau zu halten, wem du auf dem Weg helfen kannst. Ich hoffe, dir haben meine besten Tipps gefallen und ich wünsche dir alles Gute auf dieser aufregenden Reise!


Danetta absolvierte 2017 mit Auszeichnung Zahnmedizin am King's College London und arbeitet jetzt Vollzeit in Swansea, Wales. Sie genießt Spin Kurse, HIIT, Gymnastik und Gewichtheben und bei Gelegenheit noch verschiedene andere Sportarten.